Mangelernährung durch Bienensterben im Gedankenexperiment

Mangelernährung durch Bienensterben im Gedankenexperiment

Nutzpflanzen, die von der Bestäubung insbesondere durch Bienen abhängen, enthalten einen großen Anteil der für die menschliche Ernährung benötigten Mikronährstoffe.
Alarmiert rechnen Wissenschaftler hoch, in welchem Maße sich Mikronährstoffmangel durch das massenhafte Bienensterben in der Welt verschärfen könnte. Studien zeigen, dass daß Bestäubung in landwirtschaftlichen Gebieten wie in Teilen von Südostasien, Lateinamerika und Zentralafrika für die Produktion von Mikronährstoffen entscheidend ist.
Beispielsweise wird bis zu 50 % des biologisch produzierten Vitamin A auf die Aktivität von Bienen zurückgeführt. Eisen und Folsäure sind davon weniger abhängig – das Bienensterben würde eine Reduktion um bis zu zwölf bis 15 Prozent bewirken.
Die Grundlage dieser Extrapolationen bilden Analysen von Ernährungsgewohnheiten auch in Sambia.

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A.M. Ellis, SS Myers and TH Ricketts (2015) Do Pollinators Contribute to Nutritional Health? PLoS ONE 10(1): e114805. doi:10.1371/journal.pone.0114805
Link:http://environment.harvard.edu/sites/default/files/ellis_2015_do_pollinators_contribute_to_nutritional_health.pdf and

Chaplin-Kramer et al. (2014): Global Malnutrition Overlaps with Pollinator-Dependent Micronutrient Production. Proc. R. Soc. B 2014 281 20141799; DOI: 10.1098/rspb.2014.1799. Published 17 September 2014
Link: http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/281/1794/20141799

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