Ganzheitliches Konzept zur besseren Lebensmittelversorgung

Kurzbeschreibung

In dem Projekt soll Hühnerkot als Dünger eingesetzt werden, um die Ernte zu steigern. Die lokale Bevölkerung wird zudem beim Bau von Kühlschranken ohne Strom und der Herstellung von Mulch angeleitet.


Problembeschreibung

Das Projekt betrachtet das Phänomen der einseitigen Ernährung mit Maniok, Bohnen, Erdnüssen, Tomaten oder Süßkartoffeln. Milch und Fleisch werden zu selten konsumiert, wenn es keine Möglichkeit gibt, sie zu konservieren. Der selbstgebaute Kühlschrank soll dabei helfen. Mit mehr Einkommen können dann auch andere, teurere Saaten (Lebensmittel) gekauft werden, die andere Vitamine enthalten. Beispielsweise Granatapfel oder Kartoffeln. Auch nährstoffdichte Kräuter wie Oregano oder Thymian könnten angebaut werden.


Unser Lösungsansatz

Hühnerfarmen stellen in Uganda eine wichtige Einnahmequelle dar. Immer mehr Menschen betreiben sie. Erfahrungsgemäß fällt dabei viel Hühnerkot an, der lediglich gesammelt, aber nicht anderweitig verwendet wird. Wenn dieser als Dünger Verwendung findet, können die Erträge des sowieso guten Bodens gesteigert werden. Auch Mulch aus beispielsweise Zuckerrohr, dient als Schutz vor Nagern und hält die Feuchtigkeit im Boden. Der Überschuss an den geernteten Lebensmitteln kann folglich vermarktet werden. Durch zusätzlichen Lehreinheiten bei den Bauern Vorort oder bei den Kindern in der Schule kann das Wissen zum einfachen Bau eines nicht mit Strom betriebenen Kühlschranks verbreitet werden. Durch den bedachten Nager-, Insektenschutz sowohl an den Schrankfüßen und auch im Wasserbehälter, sind die Lebensmittel hygienischer und kühler aufbewahrt. Somit kann das Fleisch einer geschlachteten Kuh oder Milch- und Milchprodukte länger aufbewahrt werden. Die Ernährung kann somit abwechselnder gestaltet werden. Durch Erdlöcher, in denen Wäschetrommeln eingebuddelt werden, können ebenso Lebensmitteln in geschlossenen Behältern wie Marmeladengläsern kühler aufbewahrt werden. Wichtig sind dabei auch der Nager- und der Erosionsschutz. Durch das Anpflanzen von Erdnüssen um das Erdloch herum, kann das Einbrechen des Erdloches verhindert werden. Sie stützen den Boden. Mit dem genannten Konzept sind die Bauern ebenso unabhängig von den großen Firmen und ihrem Saatgut bzw. den Düngern.


Innovationsgrad

Besonders innovativ an der Idee ist, dass mit einfachen und natürlichen Mitteln gearbeitet wird. Es wird auf vorliegende Produkte zurückgegriffen, die lediglich anders verwendet werden. Im Binnenland Uganda ist es sinnvoll, bereits vorhandene Produkte zu verwenden. Die Schulungseinheiten sollen zudem so gestaltet sein, dass die Bauern das Gefühl bekommen, selbst auf die genannten Ideen gekommen zu sein. So setzen sie es eher um, da sie eigens den Sinn und die Vorteile dahinter erkennen.

Technologien und Methoden

Wie bereits genannt, werden bekannte und regionale Produkte eingesetzt. Lediglich die Verwendungsmethoden sind modifiziert. Stromfreie, einfache Methoden ohne Technik finden Anwendung.

Potentielle Partner

Der Kontakt zu Schulen und bereits vorhandenen Entwicklungshelfern vor Ort wäre hilfreich. Ebenso zu ugandischen Schrotthändlern, die beispielsweise alte Wäschetrommeln haben. Ebenso müssen bestenfalls vor Ort Partner gefunden werden, die nicht-rostende Fliegengitter vertreiben (für den Kühlschrank). Auch der Kontakt zu regionalen Saatgutherstellern und -vertreibern spielt eine wichtige Rolle. Die einheimischen Unternehmen werden somit auf jeden Fall eingebunden und benötigt.

VOTE FÜR DAS PROJEKT

Das Voting endet am 24. Juni 2018, 23:59 Uhr.

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Dankeschön!

Ganzheitliches Konzept zur besseren Lebensmittelversorgung

Team: Jana Lange
Amelie Hellmann

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