Ungleichheiten im Zusammenhang mit Wachstumsverzögerungen in ostafrikanischen Ländern

Ungleichheiten im Zusammenhang mit Wachstumsverzögerungen in ostafrikanischen Ländern

Gravierende Mikronährstoffdefizite in der frühesten Kindheit können das körperliche und geistige Wachstum eklatant verzögern. Werden diese Wachstumsverzögerungen (engl.: Stunting) bei Kindern erfasst, sind Rückschlüsse auf eine Mikronährstoffunterversorgung in einer bestimmten Region möglich. Gleichzeitig weisen Stunting und Mikronährstoffdefizite auf Ungleichheiten zwischen und innerhalb von gesellschaftlichen Schichten hin. Hauptsächliche Indikatoren sind neben dem Haushaltseinkommen, der Wohnort, die ethnische Zugehörigkeit und auch das Geschlecht.

Die Grafik zu Ungleichheiten im Zusammenhang mit Wachstumsverzögerungen in ostafrikanischen Ländern aus dem Welthunger-Index 2017 illustriert diesen Zusammenhang und bietet zugleich Ansatzpunkte für Hilfestellungen, um Mikronährstoffdefizite gezielt lindern zu können (1).

 

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  1. Vgl. Welthungerhilfe, IFPRI und Concern Weltweit. 2017. Welthunger-Index. Wie Ungleichheit Hunger schafft. Washington, DC/Bonn/Dublin Oktober 2017. Seite 27, abrufbar über http://www.globalhungerindex.org/pdf/de/2017.pdf

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