Mit der Stärkung einer regionalen Wertschöpfungskette zur Ernährungssicherung

Mit der Stärkung einer regionalen Wertschöpfungskette zur Ernährungssicherung

Indem die bäuerliche Produktion und der Vertrieb der Ernte zeitgleich gefördert wird, erprobt die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in einem EU geförderten Projekt eine Kombination von Erfolgsfaktoren, um die Ernährung in den ländlichen Gebieten von Madagaskar auch unter sich verändernden klimatischen Bedingungen zu sichern. Anders als im klassischen Ansatz zur Bekämpfung von Ernährungsunsicherheit setzt das Vorhaben an der Stärkung der letzten Komponente der Wertschöpfungskette, d.i. den Strukturen für  Konsum und den Vertrieb, an. Das Projekt startet mit der Verknüpfung erster geschäftlicher Verbindungen zwischen Bauern und Unternehmen, die als potenzielle Abnehmer ihrer landwirtschaftlichen Produkte in Frage kommen, unter Beteiligung regionaler Behörden. Infolge dieses Interessensabgleiches ist die Ertragssteigerung von Rizinusöl, Honig, Bohnen und Ziegenfleisch als Schritt für die Etablierung einer neuen Wertschöpfungskette gemeinsam ausgewählt worden. Auch Schulungen der Bäuerinnen und Bauern in Produktionstechniken orientieren sich an den Erwartungen aller Interessenten. Laut GIZ profitieren bislang schon 6.600 Haushalte im Süden und Südosten von Madagaskar von dem Projekt. Als besonders ertragsreich erweist sich die veredelte Zucht der einheimischen Rizinuspflanzen zur Gewinnung von Öl sowie der Vertrieb des vor Ort erzeugten Hybridsaatgutes.

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Verknüpfung ländlicher Produzenten mit Abnehmern. Die Entwicklung von Wertschöpfungsketten: Ein betriebswirtschaftlicher Ansatz zur Stärkung der Resilienz ruraler Haushalte. GIZ 2015. Zugang über die Links: https://www.giz.de/de/downloads/giz2015-de-staerkung-resilienz-rurale-haushalte-madagaskar.pdf und https://www.giz.de/de/weltweit/29293.html

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