Mikronährstofffehlversorgung als ein maßgeblicher Risikofaktor für Schlaganfälle im östlichen und südlichen Afrika

Mikronährstofffehlversorgung als ein maßgeblicher Risikofaktor für Schlaganfälle im östlichen und südlichen Afrika

Neben Bluthochdruck und stark schadstoffbelasteter Luft (auch im häuslichen Bereich) zählt der viel zu geringe Konsum von Obst und Gemüse zu den drei maßgeblichen Risikofaktoren für Schlaganfälle im östlichen und südlichen Afrika.

Darauf weist ein umfangreicher Ländervergleich zur Schlaganfallgefährdung im Rahmen der Global Burden of Disease Study (GBD) hin, der jetzt im Journal The Lancet Neurology verfügbar ist (1).

Obst und Gemüse gehören zu den wichtigsten Lieferanten für die zum gesunden Leben benötigte Menge an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
Wenn es gelingt, ihren Anteil in der Ernährungsbilanz dauerhaft zu vergrößern, könnten nach Ansicht der Wissenschaftler viele Schlaganfälle vermieden werden.
Bis zu drei Viertel aller Schlaganfälle weltweit, d.h. immerhin 12 Millionen pro Jahr, werden auf schlechte Ernährung, Rauchen und Bewegungsmangel zurückgeführt.

Ein Schema verdeutlicht die Gefahr für Schlaganfälle in den verschiedenen Regionen der Erde (2):

Stroke-related DALYs attributable to all modifiable risk factors combined for both sexes in 2013

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  1. F.L. Feigin et al. for the Global Burden of Diseases, Injuries and Risk Factors Study 2013 and Stroke Experts Writing Group. Global burden of stroke and risk factors in 188 countries, during 1990–2013: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2013. The Lancet Neurology. DOI: http://dx.doi.org/10.1016/S1474-4422(16)30073-4 http://www.thelancet.com/journals/laneur/article/PIIS1474-4422(16)30073-4/abstract und http://www.thelancet.com/cms/attachment/2059544712/2062364811/mmc1.pdf
  2. Figure 1. Stroke-related DALYs attributable to all modifiable risk factors combined for both sexes in 2013. Ebenda.

 

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