Mikroalgen als umweltschonende Nährstofflieferanten in Lebensmittelerzeugnissen

Mikroalgen als umweltschonende Nährstofflieferanten in Lebensmittelerzeugnissen

Mikroalgen wachsen rund zehnmal so schnell wie Landpflanzen und binden dabei Unmengen von Kohlendioxyd. Getrocknet können sie fast doppelt so viel Eiweiß wie etwa Rindfleisch oder Sojabohnen enthalten, zudem ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Ballaststoffe, die von Art zu Art variieren.
So überrascht es nicht, dass Gutachten aus der Zukunftsforschung Mikroalgen nicht nur als ergiebige Biohttp://students4kids.org/?p=5000&preview=truemasse für Treibstoff und Futtermittel, sondern auch als potentiell wichtigen Nährstofflieferant für Menschen beschreiben.
Jetzt schon enthalten über die Hälfte der Lebensmittel Zusätze von Algen, etwa in Form von Bindemittel. Ein Versuch, Mikroalgen in neuen Lebensmitteln einzusetzen und bekannt zu machen, ist nun mit dem Verkauf der (zuckerarmen) Algen-Limonade Helga in Österreich gestartet worden.
Mikroalgen lassen sich u.a. in Glasröhren unter Sonnenlichteinstrahlung züchten und sind damit eine Option für Gegenden, die für konventionelle Landwirtschaft nicht oder nicht mehr genutzt werden können.
Das Netzwerk TERM (Technologie zur Erschließung der Ressource Mikroalge) arbeitet derzeit u.a. in einer europaweit einzigartigen Pilotanlage an einem Photo-Bio-Reaktor, der die Massenzucht von Mikroalgen energieeffizient perfektionieren soll. Wissenschaftler aus norddeutschen Universitäten und Fachhochschulen sowie der Fraunhofer Gesellschaft sind an diesem Vorhaben beteiligt.

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A. Hellmood. Gesundheitsbewußte Menschen beißen ins Gras. Wie kann sich die Weltbevölkerung künftig ernähren, ohne die Umwelt  zu zerstören? Sie könnte mehr Algen verzehren – darauf setzen die Betreiber der ersten Mikroalgenfarm in Europa. F.A.Z. von 02.11.2016

Forschungsnetzwerk TERM (Technologie zur Erschließung der Ressource Mikroalgen) . http://subitec.com/_upl/de/_d/zusammenarbeit_eon_subitec.pdf

Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI). Projekt des Monats Januar 2016. Mikroalgen als Rohstoffquelle mit viel Potential. http://www.fei-bonn.de/gefoerderte-projekte/projekte-des-monats/2016-01-januar

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