Große Unterscheide bei der Verteilung von Wachstumsverzögerungen innerhalb eines Landes

Große Unterscheide bei der Verteilung von Wachstumsverzögerungen innerhalb eines Landes

Mikronährstoffdefizite und die daraus folgenden Entwicklungsverzögerungen bei Kindern unter fünf Jahren sind innerhalb der betroffenen Länder regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. Auf die große Spannbreite von teilweise sogar über 50 % (Nigeria) verweist die nachfolgende Abbildung aus dem Welthunger-Index 2017 (1).

Die Herausgeber des Welthunger‑Index‘ 2017 regen daher an, Hilfsprogramme zur Linderung von Wachstumsstörungen regional spezifisch auszurichten (2).

Die Daten zur subnationalen Verteilung von Stunting bestätigen den von der Initiative Students4Kids gewählten Ansatz, gemeinsam mit Studierenden aus Entwicklungsländern regional spezifische Ansätze gegen Mikronährstoffmangel zu erarbeiten.

„Mikronährstoffdefizite treten immer regional spezifisch auf. Sie können daher dauerhaft nur in Aktionen gelindert werden, die an den geografischen und sozialen Gegebenheiten angepasst sind. Es gibt aus meiner Sicht kein allgemeingültiges Rezept, das lediglich zu entdecken, zu exportieren und dann anzuwenden wäre. Die Aufgaben stellen sich von Wettbewerb zu Wettbewerb neu“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der Assmann‑Stiftung für Prävention in seinem F.A.Z. Interview vom 13. Oktober 2017 (3).

Read and see more:

  1. Vgl. Welthungerhilfe, IFPRI und Concern Weltweit. 2017. Welthunger-Index. Wie Ungleichheit Hunger schafft. Washington, DC/Bonn/Dublin Oktober 2017. Seite 17, abrufbar über http://www.globalhungerindex.org/pdf/de/2017.pdf
  2. Vgl. ebenda, Abbildung 2.4.
  3. G. Assmann, FRCP. Interview in der F.A.Z. vom 13. Oktober 2017 anlässlich der Preisverleihung im Wettbewerb Students4Kids 2017, abrufbar unter http://students4kids.org/wp-content/uploads/2017/02/Abschlussanzeige_Students4Kids_2017_final.pdf

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