Fermentation afrikanischer Pflanzen um Mikronährstoffe besser verfügbar zu machen

Fermentation afrikanischer Pflanzen um Mikronährstoffe besser verfügbar zu machen

Einerseits leiden Kinder südlich der Sahara im weltweiten Vergleich am meisten unter Mikronährstoffmangel. Andererseits zeichnet sich diese Region, so auch die Elfenbeinküste, durch eine beispiellose Artenvielfalt von mikronährstoffreichen Pflanzen aus. Diese Fülle von Mikronährstoffen in heimischen Pflanzen besser zu nutzen, bietet sich an, um den verborgenen Hunger von Kindern aus eigener Kraft zu lindern.

Ein internationales Wissenschaftlerteam schlägt jetzt vor, die uralte Technik der Milchgärung stärker als bislang einzusetzen, um Lebensmittel nicht nur länger haltbarer zu machen, sondern auch um die Verfügbarkeit von Mikronährstoffen zu erhöhen. Maniok, Kuherbsen, Amarant, afrikanische Nachtschatten- und Spinnenpflanzenblätter haben nach Ansicht der Experten ein solch hohes Potenzial für die Fermentierung (Gärung) wie einige Früchte für die Produktion von Essig, Bier und Wein geeignet sind. Das Team schlägt vor, entsprechende Starterkulturen zu entwickeln und Bauern in der Ausübung und Kontrolle der Fermentationstechnik auszubilden.

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Oguntoyinbo FA et al. Produce from Africa’s Gardens: Potential for Leafy Vegetable and Fruit Fermentations. Front Microbiol. 2016 Jul 5;7:981. doi: 10.3389/fmicb.2016.00981. eCollection 2016. Abrufbar über den Link https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4932199/pdf/fmicb-07-00981.pdf

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