Eier gegen Wachstumsverzögerungen bei ugandischen Grundschülern. Eine Pilotstudie.

Eier gegen Wachstumsverzögerungen bei ugandischen Grundschülern. Eine Pilotstudie.

Schülerernährungsprogramme sind in Uganda beliebt. Inwieweit sie genutzt werden können, um die Folgen von Mikronährstoffdefiziten bei ugandischen Schülern auszugleichen, haben US-amerikanische Wissenschaftler im Distrikt Kitgum in einer Pilotstudie untersucht. Sie gingen der Frage nach, ob ein häufiger Verzehr von Eiern geeignet ist, Wachstumsverzögerungen (stunting) bei 6-9-jährigen Schulkindern auszugleichen (1). Eier enthalten neben Eiweiß in hoher Konzentration 13 essentielle Mikronährstoffe (Cholin, Biotin, Riboflavin, Vitamin B12, Pantothensäure, Vitamin A, Folsäure, Vitamin E und D, Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink und Natrium (2)). Über sechs Monate hinweg erhielten 96 Schüler an je fünf Wochentagen zwei Eier täglich und 89 Schüler je ein Ei; 56 Schüler verzichteten zum Vergleich auf Eier. Das Ergebnis: je mehr Eier die Schüler verzehrt hatten, umso mehr waren sie nach Ablauf der Untersuchung gewachsen. Nebenwirkungen sind in der Pilotstudie nicht erfasst.

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(1) JI Baum et al. The effect of egg supplementation on growth parameters in children participating in a school feeding program in rural Uganda: a pilot study. Food Nutr Res. 2017; 61(1): 1330097. Published online 2017 Jun 6. doi:  10.1080/16546628.2017.1330097, abrufbar über https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5475308/
(2) ebenda. Figur 2 illustriert die Ergebnisse:
Uganda egg program
(3) Die Angaben beruhen auf KM Miranda et al. Egg and Egg-Derived Foods: Effects on Human Health and Use as Functional Foods. Nutrients. 2015 Jan; 7(1): 706–729. Published online 2015 Jan 20. doi: 10.3390/nu7010706, abrufbar über https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4303863/

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