Samaki

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Kurze Beschreibung

Selbstversorgende Fischzucht-Anlage gegen Hunger!


Welches Problem will ich lösen und warum?

„Hunger ist das größte Gesundheitsrisiko weltweit.“ – WFP

Über 10% der Weltbevölkerung leidet an Hunger. Besonders Menschen in Afrika – Frauen und Kinder auf dem Land – sind hier betroffen. Hohe Lebensmittelkosten und geringes Nahrungsangebot sind Gründe für unzureichende Ernährung. Klimaschwankungen, Bodenunfruchtbarkeit und Heuschreckenschwärme sorgen für Ernteausfälle. 8,8 Millionen Menschen sterben jährlich als Folge von Hunger.

„Hunger ist das größte lösbare Problem der Welt.“ – WFP

Eine verbesserte und gesunde Ernährung ist der Grundbaustein um Menschen in Entwicklungsländern zu helfen. Sie ermöglicht Kindern und Jugendlichen ein gesundes Wachstum. Sie ermöglicht Erwachsenen eine höhere Arbeitsproduktivität. Sie ermöglicht den Menschen eine bessere, aussichtsreiche Zukunft.


Mein Lösungsvorschlag

Um das Problem der Mangelernährung zu lösen basiert unser Konzept auf der Erhöhung und Verbesserung des Nahrungsangebotes. Der Schlüssel dazu ist eine selbstversorgende Fischzucht-Anlage.
Das Konzept wurde an der RWTH Aachen entwickelt und getestet. Es basiert auf dem Prinzip eines rezirkulierenden Aquasystems (RAS). In einem Fischtank werden die Fische der Gattung Tilapia gezüchtet. Angeschlossen wird der Tank an eine biologische Filteranlage und ein Satzbecken, wodurch sämtliche Schadstoffe herausgefiltert werden. Unser Filter besteht unter anderem aus Sand, Aktivkohle und einem Moskitonetz – Materialien die lokal für wenig Geld verfügbar sind. Ein Solarsystem aus Solarpanel, Laderegler und Batterie sorgt für genügend Energie um eine Pumpe anzutreiben. Dadurch wird eine stetige Zirkulation des Wassers gesichert. Je nach Größe der Anlage kann ein komplettes Dorf versorgt, und somit die Ernährung verbessert werden.


Warum ist mein Ansatz besonders innovativ und neuartig?

Unsere Fischzucht-Anlage zeichnet sich genau in den Punkten aus, wo viele Ideen scheitern: Klima und Umweltbedingte Faktoren.
Die Anlage ist in ihrer Konzeption ideal auf die örtlichen Missstände angepasst. So kann sie selbst in trockenen Landstrichen aufgebaut werden, ohne Anbindung zu fließendem Wasser. Angetrieben durch Solarenergie benötigt die Anlage keine Anbindung zum Stromnetz. Auch der Fisch, eine Sorte der Gattung Tilapia, ist robusten Bedingungen gewachsen und allgemein als „Schwein unter Wasser“ bekannt. Nahrungsabfälle und Pflanzenblätter können so verwertet werden.


Wie ist meine Idee umsetzbar?

Unsere Fischzucht-Anlage wurde bereits während einer Projektdurchführung vergangenen Jahres (2015) in Tansania zur Probe gestellt, und erfolgreich getestet. Mit den dort gesammelten Erfahrungen konnten wir unsere Anlage verbessern, sodass jetzt eine größere und effizientere Anlage einsatzbereit steht. Zusammen mit neuen Partnern möchten wir unsere Anlagen in Zielgebieten aufbauen, und unser Know-How den Menschen vermitteln.

Welche Methoden, Kanälen oder Instrumente der Kommunikation möchte ich einsetzen?

Um den Aufbau und vor allem den Betrieb unserer Anlage möglichst einfach und verständlich zu erklären haben wir ein Handbuch und Business-Lessons erstellt. Das Handbuch beinhaltet Themen wie Zusammenbau oder Instandhaltung, die Business-Lessons vermitteln einfaches Verständnis über Angebot und Nachfrage, sowie die Wertschätzung einer solchen Anlage. Zusätzliche Workshops und Flyer sollen für größeres Interesse und eine Verbreitung unserer Anlage sorgen.

Welches Ergebnis und welche Verbesserungen erwarte ich? Wie messe ich diese?

Schritt für Schritt wollen wir die Welt verbessern: Kurzfristig hoffen wir auf einen erfolgreichen Aufbau unserer Anlage. Wir möchten den Menschen ein Verständnis vermitteln, wie sie sich selbst und ihre Familien nahrhafter versorgen können. Mittelfristig soll sich unsere Anlage über Mundpropaganda, Flyer und unsere Workshops verbreiten – immer mehr Menschen sollen von unserem Konzept profitieren! Sodass wir langfristig auf die Senkung des Welthungers mithilfe unserer Anlagen hoffen. Der Erfolg unseres Projektes wird dabei unter anderem anhand der Anzahl aufgebauter Anlagen gemessen.

Meine Budget-Schätzung und Überlegungen zu möglichen Projekt-Partnern

Um unser Projekt erfolgreich umzusetzen suchen wir Partner die mit uns zusammen Vorort die Anlagen aufbauen und betreuen können. Zusätzliche Angebote an Workshops, sowie Lehrzentren wären ideal um unsere Idee und das Konzept zu vermitteln.
Mit einem Budget von 15.000€ wäre es uns möglich, 20 Dörfer mit Anlagen zu versorgen und die Lebensqualität der Menschen zu verbessern!

Samaki

Team: Gang Lu


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