Moricao

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Kurzbeschreibung

Hilfe zur Selbsthilfe, durch die Weitergabe von Know-How und der Etablierung eines funktionierenden Geschäftsmodells, dass die Ernährungs- und Einkommenssituation in armen, ländlichen Gebieten verbessert.


Welches Problem wollen wir lösen und warum?

Mit unserem Projekt wollen wir drei konkrete Probleme lösen:

  1. Mangelernährung durch einseitige Ernährung bekämpfen, insbesondere bei Kindern, die besonders anfällig sind
  2. Erkrankungen durch verunreinigtes Wasser reduzieren
  3. Einkommen von Farmern diversifizieren und erhöhen

Diese Punkte sind insbesondere wichtig, da die ländlichen Regionen von wetteranfälligen, kleinbäuerlichen Monokulturen geprägt sind und auch erschwerten Zugang zu nährstoffreicher Nahrung und sauberem Trinkwasser haben.


Unser Lösungsansatz

Durch die Etablierung des Anbaus des Moringabaums, der in der westafrikanischen Region heimisch ist, versuchen wir die oben genannten Probleme zu lösen. Diese Pflanze wird als sogenanntes Superfood bezeichnet. Ihr Reichtum an wertvollen Mikronährstoffen ermöglicht es ihr mehreren Mangelerscheinungen entgegenzuwirken. Des Weiteren besitzen die Samen des Baums die Fähigkeit Wasser von Schmutz und Krankheitserregern zu reinigen. Darüber hinaus besitzt der Moringabaum weitere herausragende Eigenschaften. Je nach Umgebung wächst dieser im ersten Jahr 4-8m, er benötigt keine Düngung sondern düngt den Boden in seiner Umgebung und besitzt eine hohe Resistenz in Dürreperioden.  Um diese einzigartigen Eigenschaften auszunutzen, ist es unser Ziel den Moringabaum als landwirtschaftliche Nutzpflanze zu etablieren und der lokalen Bevölkerung das Know-how zu dessen effizienten und effektiven Nutzung weiterzugeben. Dafür wollen wir uns dem sogenannten “Train the Trainer” Konzept bedienen, damit die Idee langfristig weitergetragen und ausgebaut wird.


Warum ist unser Ansatz innovativ, neu oder anders?

Der Moringabaum hat erst in den vergangen Jahren, mit dem sich verstärkenden Ernährungsbewusstsein, wieder an Bekanntheit gewonnen. Bisher wird dieser nicht effektiv in der Côte d’Ivoire genutzt. Das Innovative an unserem Ansatz, ist die Nutzung in Kombination mit dem Anbau von Kakaopflanzen, wodurch der Kakao den notwendigen Schatten und wertvolle Düngung zum Wachsen erhält. Nebenbei führt dies zu einer Diversifizierung des Einkommens und Ernährungsmöglichkeiten der Farmer, wodurch Probleme der Mangelernährung und Armut entgegengewirkt werden.


Wie ist unsere Idee umsetzbar?

Die Umsetzbarkeit hängt von mehreren Faktoren ab:

  1. Ausreichende Vorfinanzierung
  2. Akquirierung von Expertenwissen
  3. Gewinnung von Projektpartnern in Deutschland und vor Ort

Insbesondere der Projektpartner vor Ort besitzt eine hohe Bedeutung, um mit uns:

  1. den Kontakt zur lokalen Community herzustellen
  2. die Idee zu präsentieren sowie Workshops zum Anbau und Nutzung zu halten
  3. und die erste Plantage aufzubauen

Auf lange Sicht soll der Ausbau ohne unser Zutun durch den Projektpartner vorangetrieben werden.

Welche Technologien, Kanäle oder Methoden setzen wir ein?

Die primäre Methode, um dieses Projekt vor Ort zu verbreiten, sind die Workshops und das „Train the Trainer“ Programm. Zur nachhaltigen Verbreitung und Sicherung der Idee werden simple, bildliche Anleitungen zum Anbau und zur Nutzung mitgebracht und verteilt. Hinzu kommt die Gewinnung weitere Projektpartner vor Ort, um die Moringaprodukte auch außerhalb der Community absetzen zu können und so den Austausch weiter zu befördern.

Welches Ergebnis und welche Verbesserungen erwarten wir? Wie wollen wie diese messen/nachweisen?

Wir erwarten, dass sich die Ernährungs-, Wasser und Einkommenssituation in den Communities verbessert. Messbar sind Veränderungen in der Ernährungs- und Wassersituation primär durch das Auftreten von Krankheiten und der Verringerung der Sterblichkeitsrate. Des Weiteren erwarten wir eine Steigerung des Absatzes von Kakao, sowie eine Steigerung des Einkommens durch den Verkauf von Moringaprodukten.

Unsere Budgetplanung & Überlegungen zur Partnerakquise

Budgetplanung für erste Reise:

Materialien: 900€

Reisekosten (vorsichtig kalkuliert) für drei Personen (14 Tage): 4980€ (Flug, Verpflegung, Visa, Unterkunft, Mietwagen)

Summe: 5880€

Projektpartner:

Verschiedene Stiftungen und Organisationen mit Beziehungen zur Côte d’Ivoire, zum Kakaoanbau und/oder zu Mangelernährung.

Moricao

Team:   Lenn Jelte Mügge, Maurice Krauth, Merle Peters, Henrik Wolken, Marco Sander


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