Mit vitaminproduzierenden Wasserpflanzen gegen die Mangelernährung in Sambia

Mit vitaminproduzierenden Wasserpflanzen gegen die Mangelernährung in Sambia

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Kurze Beschreibung

Genetisch veränderte Wasserpflanzen wachsen in kleinen Aquarien und reichern das Wasser mit Vitaminen an. So wird eine autonome Versorgung mit Vitaminen in Sambia sichergestellt.


Welches Problem wollen wir lösen und warum?

In vielen Ländern dieser Welt wurde der Hunger der Bevölkerung durch einseitige Ernährung kalorienhaltiger Lebensmittel wie Reis oder Weizen gestillt. Diese hochgezüchteten Sorten sind jedoch nicht mehr in der Lage, den Menschen mit ausreichend Vitaminen zu versorgen. Durch diesen Vitaminmangel kommt es zu Krankheiten, Leistungseinbußen und Missbildungen. Ziel dieses Projektes ist es, diesen Menschen zu helfen und die in Sambia erstmals eingesetzte Technologie zu entwickeln und zu optimieren, um damit Menschen auf der ganzen Welt vor Vitaminmangel zu bewahren.


Unser Lösungsvorschlag

In Sambia werden kleine Aquarien mit gentechnisch veränderten Wasserpflanzen verteilt. Diese Wasserpflanzen produzieren Vitamine, die sie in das umgebende Wasser absondern. Wenn die Menschen regelmäßig dieses Wasser trinken, nehmen sie die dort enthaltenen Vitamine auf und einer Mangelernährung wird vorgebeugt. Gleichzeitig muss eine Aufklärungskampagne gestartet werden und vor Vitaminmangel und den Benefits des Vitaminwassers zu berichten. Die Wasserpflanzen sind fortpflanzungsfähig, so dass die Menschen in Sambia je nach Bedarf mehr von ihnen züchten können.


Warum ist unser Ansatz besonders innovativ und neuartig?

Der Vorteil dieses Ansatzes ist der, dass er es den Menschen in Sambia ermöglicht sich autonom mit Vitaminen zu versorgen ohne auf eine dauerhafte Zufuhr von Geldern oder Ressourcen von außerhalb angewiesen zu sein. Außerdem ist die Technologie so simpel dass keine größere Fortbildung der Bevölkerung notwendig ist. Hinzu kommt, das durch die Fortpflanzungsfähigkeit der Algen und der Einfachheit des Aquarium eine krisenbedingte Zerstörung von der Bevölkerung alleine wieder ausgeglichen werden kann. Ebenfalls gibt es keinerlei Anreiz für radikale Gruppen die Technologie zu stehlen oder zu zerstören.


Wie ist unsere Idee umsetzbar?

Zunächst müssen die Wasserpflanzen entwickelt und getestet werden. Danach müsste die Regierung von Sambia und besagte Kirche informiert und zur Mitarbeit bewogen werden. Mithilfe dieser werden die (aus Spendengeldern finanzierten)  Aquarien mit den Wasserpflanzen dann verteilt. Innerhalb der ersten  5 Jahre sollten Aquarien stichprobenhalber kontrolliert werden sowie die Akzeptanz in der Bevölkerung erfragt werden.

Welche Methoden, Kanälen oder Instrumente der Kommunikation möchten wir einsetzen?

Die Aufklärungskampagne kann über Radio und die örtlichen Kirchen erfolgen. Diese könnten als schon vorhandene Infrastruktur möglicherweise bei der Verteilung und Pflege der Aquarien helfen. Die Wasserpflanzen müssen erst gentechnisch entwickelt werden.

Welches Ergebnis und welche Verbesserungen erwarten wir? Wie messen wir diese?

Wir erwarten einen Rücklauf der vitaminbedingten Mangelerscheinungen sowie eine Akzeptanz der Aquarien. Am besten wäre es den Vitamingehalt der Bevölkerung direkt zu überprüfen, aus Kostengründen würde es aber wahrscheinlich reichen den Vitamingehalt des Aquarienwassers zu untersuchen. Gleichzeitig müsste man in den Dörfern stichprobenhaft untersuchen wie viel Aquarien dort verwendet werden.

Unsere Budget-Schätzung und Überlegungen zu möglichen Projekt-Partnern

Pro Aquarium rechnen wir mit 15 €. Die Entwicklung der Pflanzen veranschlagen wir mit 150.000 €. Wichtige Partner wäre die Kirche, die Regierung von Sambia und die Bayer CropScience AG.

Mit vitaminproduzierenden Wasserpflanzen gegen die Mangelernährung in Sambia

Team: Sebastian Junker, Yenchi Thai


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